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Die
Spielregel
Inhalt:
Als
der Pilot André Jurieux in Rekordzeit den Atlantik überfliegt, ist
er zutiefst betroffen, als ausgerechnet Christine de la Cheyniest, jene Frau,
für die er all das getan hat, nicht zugegen ist. Octave, Freund von sowohl
Jurieux als auch Christine und ihrem Mann Robert, gelingt es, letzteren dazu
zu überreden, den Piloten mit auf ein Jagdwochenende einzuladen, auf dem
sich die Pariser Aristokratie und feine Gesellschaft trifft. Als das muntere
Zusammensein beginnt, fallen nach und nach die Hemmungen, und die liebestrunkenen
Reichen lassen sich auf ein triebgesteuertes "Wer-mit-wem?" und "Jeder-mit-jedem"
ein - doch die Spielregeln dürfen nicht gebrochen werden...
Kritik:
L'Atalante (Atalante, 1934)
von Jean Vigo, Quai
Des Brumes (Hafen
im Nebel,
1938) und Le
Jour Se Lève
(Der
Tag bricht an,
1939) von Marcel Carné, ebenso wie La
Bête Humaine
(Bestie
Mensch,
1939) von Jean Renoir: Die Liste französischer Vorkriegsmeisterwerke, die
zu ihrer Zeit ein Dasein in Unterdrückung fristen mussten, lässt sich
beinahe beliebig lang fortsetzen. Von der Kritik missverstanden, von der Zensur
gehasst und vom Publikum weitgehend unbeachtet, erreichten sie meist erst sehr
viel später die ihnen zustehende Anerkennung. Gemein war ihnen oftmals
ein unter Genremänteln verborgener, aber drastischer Kritizismus an Frankreich
und der französischen Gesellschaft der 30er-Jahre, der, angesichts des
drohenden Krieges, als stark "demoralisierend" eingestuft und durch
rigorose Zensur oder gänzliche Beschlagnahmung um seine Spitzen beraubt
wurde. Jean Renoirs La
Règle Du Jeu,
heute als eines der größten Meisterwerke des Kinos gefeiert, stellte
damals förmlich die Speerspitze der Provokation dar: Unmittelbar nach seinem
Erscheinen wurde er unterdrückt, erheblich gekürzt und war lange Zeit,
wenn überhaupt, nur in entstellten Versionen zu sehen, die das Publikum
desinteressiert ließen. Etwas später, als eines der dunkelsten Kapitel
in der französischen Geschichte einsetzte, wurde das Schicksal des Films
zum seltsam anmutenden Paradoxon: Ehemals von der heimischen Zensur verrissen
und verbannt, weil seine Kritik allzu arg gewesen sein soll, wurde er nun von
den Frankreich besetzt haltenden Nazis, die ihn wohl als "zu französisch"
empfunden haben müssen, endgültig aus dem Verkehr gezogen - zu dieser
Zeit war Renoir selbst bereits in die USA emigriert. Eine vollständige
und rekonstruierte Fassung von La
Règle Du Jeu
wurde unterdes erst 1959, zwanzig Jahre nach Fertigstellung des Films, auf dem
Filmfestival von Venedig uraufgeführt. Lässt sich mit dieser Zahl
vielleicht bemessen, wie weit der Film seiner Zeit voraus war?
Renoirs
Film war nach unter anderem La
Grande Illusion
(Die
große Illusion,
1937) und La
Bête Humaine
seit langer Zeit erstmals wieder eine Arbeit, die sich offenkundig nicht bestrebt
zeigte, psychologisch präzise Charakterportraits zu zeichnen, sondern lieber
eine Zusammenhänge betrachtende Beobachtung darstellen wollte. In mancher
Hinsicht mag man sagen, dass La
Règle Du Jeu
vielleicht Renoirs am meisten soziologischer Film ist: Er vertieft nicht unbedingt,
sondern fasst zusammen, überspitzt, bemerkt scharfsinnig und zieht seine
Schlüsse. Öffnend mit einer lakonischen Schrifttafel, die besagt,
dass das nun Folgende bloß der Unterhaltung diene, und natürlich
keinesfalls als Sozialkritik aufzufassen sei, beginnt Jean Renoirs Fegefeuer
der Eitelkeiten, von dessen Komplexität hinsichtlich der Vielfalt der zahlreich
auftretenden Charaktere man sich nur dann eine Vorstellung machen kann, wenn
man sich einmal auf eine kurze Einzelbetrachtung der wichtigsten Figuren einlässt.
Nur so wird ein Eindruck vermittelt von dem beispiellosen Ränkespiel, das
sich während des Films entfaltet:
Christine
de la Cheyniest: Schön, reich und umworben von mindestens vier Männern,
von denen einer ihr Ehemann, einer ein Volksheld, einer ihr brudergleicher Jugendfreund
und einer ein praktisch Unbekannter ist. Christine ist das "obskure Objekt
der Begierde" in La
Règle Du Jeu,
um das sich die Welt zu drehen scheint. Hin und her gerissen zwischen Liebe
und Gesellschaftskonventionen stolpert sie die Anmut wahrend von einer Liebeserklärung
in die nächste. Von ihr lässt sich praktisch das gesamte weitere "personnage"
ableiten.
Robert
de la Cheyniest: Weitgehend zurückhaltender, großbürgerlicher
Ehemann von Christine, der um die Umworbenheit seiner Gattin durchaus weiß,
jedoch meint, dass immer all einen "guten Grund hätten", so dass
er allem im Prinzip machtlos gegenübersteht. Robert wird stets mit feurigen
Blicken von Geneviève de Marras bedacht, die er aber unbedingt loswerden
will; am besten, indem er sie verheiratet - am allerliebsten mit André
Jurieux.
André
Jurieux: Nach seiner Überquerung des Atlantik in Rekordzeit inzwischen
ein französischer Nationalheld, wenngleich auch sein Nimbus etwas unterging,
als er quasi unter Tränen nach seiner Landung über das Radio verkündete,
dass die Dame seines Herzens, seine über alles geliebte Christine natürlich,
für die allein er das große Risiko des Überflugs auf sich genommen
hatte, nicht anwesend sei, und er deswegen verzweifle. Nach einem Suizidversuch
in seinem Auto vertraut er sich einem Freund Octave an, der ihm verspricht,
bei Robert und Christine ein Wort für ihn einzulegen, sodass er auf deren
Jagdwochenende eingeladen wird.
Octave:
Brüderlicher Freund von Christine und Vertrauter von Robert, wie auch André.
Er sinniert häufig über die verpassten Chancen seines Lebens; darüber,
dass er ein großer Dirigent hätte werden können. Er liebt Christine,
keine Frage, aber er hält sich ebenso auch an die moralischen Konventionen
der gesellschaftlichen Kreise, in denen er sich aufhält, auch wenn er sich
ihnen nie vollständig zugehörig wähnt.
Lisette:
Persönliche Dienerin von Christine, der sie treu ergeben ist. Sie leidet
unter der Trennung von ihrem Mann, Monsieur Schumacher, der das Anwesen der
de la Cheyniests betreut. Lisette ist etwas "einfach gestrickt", und
einem kleinen Liebesabenteuer abseits der heimischen Betten nie abgeneigt.
Monsieur
Schumacher: Ehemann von Lisette, Angestellter der de la Cheyniests, mit Hang
zu leichten Ausbrüchen cholerischer Art und höchster Eifersucht. Mit
Argusaugen bewacht er das Jagdschloss des reichen Ehepaares, ebenso wie seine
Frau, und hat es insbesondere auf den Wilderer Marceau abgesehen, der schon
seit längerem die Wälder des Anwesens unsicher macht.
Marceau:
Ein spitzzüngiger Wilderer in den Wäldern nahe des Anwesens der de
la Cheyniests, dessen aberwitzige Art jedoch Roberts Zuneigung gewinnt, woraufhin
dieser ihn als einen Diener im Schloss einstellt. Als Marceau dann jedoch eine
kleine Liebelei mit Lisette beginnt, kann Schumacher nicht mehr an sich halten
und jagt den Liebestollen mit mörderischen Absichten.
Welch
ein wunderbarer Reigen dies doch ist, wie herrlich anzusehen, zu verfolgen und
wie hinreißend komisch! La
Règle Du Jeu
ist eines dieser seltenen Werke höchster Kunst, das auf einer bestimmten
Ebene keine Kunst sein muss, um zu überzeugen: Als unterhaltende Komödie
betrachtet ist er ein Vergnügen, als Sozialparabel ein kritisches, pessimistisches
Meisterwerk. Das Wunder ist, dass er auf beiden Ebenen gleichermaßen funktionieren
kann und will. Die an Mozarts "Die Hochzeit Des Figaro" erinnernde
Personenkonstellation von ungemeiner Vielfältigkeit, das wilde Durcheinander
in den Betten und hinter verschlossenen Türen und die heiteren Dialoge
erlauben es dem Zuschauer, den Film als muntere Komödie ausklingen zu lassen.
Nur, wer den einzelnen Szenen besondere Beachtung schenkt, der entdeckt Stilmittel,
Anspielungen, Analogien und eindeutige Symbole, die absolut nur einem "drame
gai", einem "lustigen Drama" (Renoir selbst) zuzuordnen sind.
Beide Ebenen des Films sind für sich genommen ein Vergnügen, das komödiantische,
wie auch das tragische, grimmige Element. Durch Jean Renoirs Virtuosität
aber erst werden sie zur überwältigenden Symbiose getrieben: Dem "jeu
de massacre", wie es Truffaut nannte.
Auf
irgendwo liebenswerte Weise hat La
Règle Du Jeu
etwas klassisch Schelmisches an sich: Er hält einen blank polierten, untrügenden
Spiegel vor, hüllt sich aber selbst dabei in die Gewänder eines Narren,
dessen einziges Bestreben es ist, Heiterkeit zu vertreiben. Getreu dem Motto
"Humor ist das schärfste Schwert" lässt Renoir im Stile
einer unbekümmerten Burleske die Köpfe rollen; seine "Lustigkeit"
ist hinterhältig und bissig, die Situationen gleichen dem absurden Theater
der 50er-Jahre. Und dennoch lässt Renoir immer wieder durchblicken, dass
für ihn "praktisch jeder Mensch sein nächster ist", wie
er in André Bazins wunderbarem Buch "Jean Renoir" zitiert wird.
So gesehen wirkt La
Règle Du Jeu
zuweilen so, als stelle er einen Abgrund dar, an dessen Rändern Renoir
steht und die Protagonisten Mut machend, Kopf tätschelnd und in allem bestärkend
ermuntert, sich doch hineinzustürzen, immer verbunden mit einem freundlichen
"Bitte sehr!" und "Darf ich helfen, Gnädigste?". Ja,
Jean Renoir hatte etwas übrig für die Menschen aus La
Règle Du Jeu
- und dennoch war er sich ihrer Untragbarkeit bewusst, war sich im Klaren darüber,
dass sich diese Gesellschaft selbst ihr Grab ausgehoben hatte.
Besonders
gravierend und anschaulich wird dies in den beiden bekanntesten Sequenzen des
Films, die zwar auf den ersten Blick gehatlich keine Verwandtschaft zueinander
haben, sondern lediglich im Kontext des zu Erzählenden miteinander verbunden
sind, bei genauerer Betrachtung aber die höchste Spitze der Satire des
Films darstellen, sich gegenseitig ergänzen, parodieren und erweitern:
Zum einen die Treibjagd, zum anderen das Fest im Schloss der de la Cheyniests.
Die Treibjagd, zu der die gesamte auf das Schloss geladene feine Gesellschaft
von Paris munter und in Schießlaune antritt, bildet den Mittelteil des
Films und stellt den Beginn einer Demaskierung dar, die sich bis ins "Finale
Grande" dieser komischen Oper immer weiter steigern soll. In perfekt sitzenden
Anzügen und Kleidern tänzeln die Gäste von Christine und Robert
durch einen regelrechten Schlachtrausch: Minutenlang schießen sie dutzende
Fasane und Kaninchen; wie Steine fallen die Tiere vom Himmel oder überschlagen
sich am Boden, wenn sie aus vollem Lauf von einer Kugel zerrissen werden. Wie
eine Entladung von Wut und aufgestauten Enttäuschungen wirkt der martialische
Kugelhagel, im dem Renoir immer wieder auf die Gesichter der Aristokraten schneidet,
wie sie wild entschlossen töten, was ihnen vor den Lauf kommt. Am Ende
des Schlachtens sehen wir eine Szene, in der einige Herren mit Christine beisammen
stehen, und darüber witzeln, wie selbstmörderisch manche Menschen
doch mit ihren Gewehren auf der Jagd umgehen. Mit großer Heiterkeit kommt
die Sprache auf einen Freund von ihnen, der sich vor kurzem auf der Jagd versehentlich
den eigenen Oberschenkel mit seinem Gewehr weggeschossen hat. Als einer von
ihnen dann erwähnt, dass besagter Freund 20 Minuten später daran gestorben
sei, kennt das Gelächter kein Halten mehr und Schenkel klopfend und höchst
amüsiert macht man sich auf zum Schloss. Auf dem Weg dorthin kommen Christine
und die Männer an einem Baum vorbei, an dem gerade ein Eichhörnchen
emporsteigt. Christine bekommt von einem der Herren ein Fernglas gereicht und
ist fasziniert, darüber, dass das Eichhörnchen "zum Greifen nah"
zu sein scheint. Der Herr, der ihr das Fernglas borgte, erklärt daraufhin,
dass ein Fernglas ideal sei, um in das "Privatleben dieses Eichhörnchens
vorzudringen". Dies ist die erste Stelle des Films, an der Jean Renoir
eindeutig das Feuer der alles ausradierenden Gewehre seiner Charaktere mit seinen
ganz eigenen Waffen erwidert: Nichts bleibt dem Objektiv (natürlich ist
das Fernglas ein Symbol für die Kamera des Filmemachers) verborgen, es
kann alles und jeden überall erreichen - selbst dort, wo er unverwundbar
scheint. So etwa auch, wenn Christine durch ihr Fernglas zufällig beobachtet,
wie ihr Mann Robert in einiger Entfernung seiner ewigen Verehrerin Geneviève
de Marras eine leidenschaftliche Umarmung zum Abschied gönnt. Der geniale
Renoir läutet mit dieser Szene praktisch zum Mozart'schen Finale - er bittet
höflichst zum Fest im Schloss.
Das
Fest im Schloss ist der Höhepunkt des Films - gestalterisch, künstlerisch,
erzählerisch und in ihren Aussagen. In einer langen, an Meisterlichkeit
unübertrefflichen Sequenz fallen hier die Masken, wird die Treibjagd der
vorangegangenen Szenen neu aufgelegt, personifiziert und umgekehrt. Der Film
wird orgiastisch, grotesk und furios in der Geschwindigkeit der Dialoge und
der entfesselt durch die Räume fliegenden, ungemein tiefenscharfen Kamera:
Im Rahmen eines Kostüm- und Theaterabends wirft sich jeder in eine bestimmte,
häufig natürlich maskierende Garderobe. Aber, so will es das Wunder
der menschlichen Psyche, machen gerade "erste" Masken die "zweiten",
viel persönlicher angelegten und wichtigeren häufig unsichtbar und
die "Bestie Mensch" kommt zutage: Während des Festes lässt
Renoir alle Beziehungen und Liebeskonstrukte eskalieren, mischt munter die Bettgefährten
unter Herren und Dienern, baut Analogien unterhalb und oberhalb der trennenden
Treppen auf: Marceau liebt Lisette, Schumacher hasst Marceau und liebt Lisette
natürlich auch, Geneviève liebt Robert, Robert liebt Christine,
ebendies tun auch Jurieux, Octave und ein weiterer Herr, Robert vertraut Octave,
hat es aber nun auf Jurieux abgesehen, Christine ist sich in allem unschlüssig
und wundert sich noch am meisten über die Affäre ihres Mannes mit
Geneviève. Es entstehen wilde Jagden durch das Anwesen, Schüsse
fallen, Einrichtungen werden demoliert, Fausthiebe verteilt, spitze Schreie
ausgestoßen und zu allem Überfluss denken viele der Anwesenden auch
noch, dies gehöre "zum Abend". All dies wäre urkomisch,
wenn es nicht so todtraurig wäre. Denn während jeder jeden liebt,
ist es Renoirs eindeutiges Anliegen, zu zeigen, dass jeder nur einen liebt:
Sich selbst. Sex- und selbstfixiert hetzen die Charaktere von einer Bloßstellung
in die nächste, sie lügen, benehmen sich animalisch und triebhaft.
Der einzige, dem man abkauft, dass er kein falsches Spiel spielt, ist André
Jurieux, der Pilot. Von der ersten Minute des Films an, wenn wir ihn aus seinem
Flugzeug steigen sehen, gelten seine Gedanken nur Christine - wir glauben ihm,
dass er sie wirklich liebt, dass seine Gefühle ehrlich, seine Worte aufrichtig
sind. Es gehört zu den brutalsten satirischen Spitzen der Filmgeschichte,
wenn Jurieux, der einzige Held des Films, am Ende durch eine absurde Verwechslung
zu Tode kommt; wenn er, auf fatal-geniale Weise den Kaninchen in der Treibjagdsequenz
ähnlich, in vollem Lauf von einer Gewehrkugel aus Schumachers Waffe zu
Boden gerissen wird. Sein Tod bekommt durch Renoirs außergewöhnliche
Analogieknüpfung zu der Jagd eine Notwendigkeit und macht uns bewusst,
dass es Jurieux war, der "die Spielregel" gebrochen hat - allein dadurch,
dass ein letzter Funke Ehrlichkeit in ihm lebte. Wenn dann ganz am Ende Robert
de la Cheyniest den Gästen vorlügt, sein guter Freund André
Jurieux sei durch einen sehr tragischen Unfall ums Leben gekommen und einer
der Anwesenden dann so trefflich bemerkt, dass Robert eindeutig "Klasse
habe", und zu einer "aussterbenden Art" gehöre, wird ersichtlich
und mit einer grimmigen Bitterkeit einleuchtend, was "die Spielregel"
ist: Sie ist der selbst zerstörerische Kern eines hoffnungslos überholten
Anachronismus, der diese Gesellschaft unweigerlich in den Untergang treiben
muss.
Janis
El-Bira
Diese
Kritik ist zuerst erschienen bei:
Zu
diesem Film gibt’s im archiv der
filmzentrale mehrere Texte
Die
Spielregel
(La
Règle du jeu, 1939)
Regie:
Jean Renoir
Premiere:
08. Juli 1939 (Frankreich)
Drehbuch:
Carl Koch & Jean Renoir
Dt.
Start: 24. November 1972
Land:
Frankreich
Länge:
110 min
Darsteller:
Nora
Gregor (Christine de la Cheyniest), Paulette Dubost (Lisette, sa Camériste),
Mila Parély (Geneviève de Marras), Odette Talazac (Mme de la Plante),
Claire Gérard (Mme de la Bruyère), Anne Mayen (Jackie, nièce
de Christine), Lise Elina (Radio-Reporter), Marcel Dalio (Robert de la Cheyniest),
Julien Carette (Marceau, le braconnier), Roland Toutain (André Jurieux),
Gaston Modot (Schumacher, le garde-chasse), Jean Renoir (Octave), Pierre Magnier
(Le Général), Eddy Debray (Corneille, le majordome), Pierre Nay
(St. Aubin)
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