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Die
Ehe der Maria Braun
Inhalt:
Realistisch
betrachtet währt Maria Brauns Ehe nur einen Tag: Im Bombenhagel getraut,
wird ihr Mann Hermann gegen Ende des Zweiten Weltkrieges an die Front zurückbeordert
und bleibt auch nach Kriegsende unauffindbar. Ohne Unterlass auf seine Wiederkehr
hoffend, beginnt Maria, wie so viele Frauen dieser Zeit, erstmals einer eigenständigen
Arbeit nachzugehen. Als Animiermädchen arbeitet sie in einer Bar der Alliierten,
wo sie mit zumeist amerikanischen Soldaten zusammenkommt. Als der Mann ihrer
besten Freundin Betti zurückkehrt und von Hermans Tod berichtet, kehrt
Maria in die Bar zurück und beginnt eine Beziehung mit einem sie zutiefst
liebenden Amerikaner. Herman aber vergisst sie dabei nie, gibt ihn als den einzigen
an, den sie wirklich liebt - und eines Tages taucht ihr Mann wie aus dem Nichts
wieder auf.
Kritik:
Was
mit dem donnernden Hagel der Bomben und monotonen Radiodurchsagen der Namen
von Vermissten beginnt, endet mit den euphorischen Jubelschreien des Fernsehkommentators
Herbert Zimmermann beim Fußballweltmeisterschaftsendspiel 1954, als Deutschland
völlig überraschend Ungarn besiegte und erstmals Weltmeister wurde:
Rainer Werner Fassbinders meisterhaftes Drama behandelt, auch wenn es zuerst
gar nicht einmal auffallen mag, in jedem Sinne deutsche Geschichte und ist inzwischen
längst selbst zu einem Teil von ihr geworden. Die
Ehe der Maria Braun
war Fassbinders kommerziell erfolgreichster und nachhaltig gesehen wohl auch
international berühmtester Film; das große, starbesetzte Drama, von
dem er geträumt hatte. Und tatsächlich ist er sein wohl zugänglichster,
handwerklich konventionellster Film. An sein großes Vorbild Douglas Sirk
vermag er in seinen melodramatischen Szenen ein wenig zu erinnern und dennoch
macht spätestens der für viele kryptisch anmutende Schluss deutlich,
dass sehr viel mehr in der Geschichte um die junge Maria Braun beinhaltet ist,
als bei einem flüchtigen Blick auf die Handlung zunächst deutlich
werden mag. Charakterportrait, weit gesponnene Allegorien höchst politischer
Art, Gesellschaftsskizze: Sehr vieles kann in Die
Ehe der Maria Braun
"gelesen" werden und auf all seinen Ebenen erscheint er auf wundersame
Art gleichermaßen schlüssig und interpretationsdienlich.
Für
Fassbinder war Die
Ehe der Maria Braun
am Ende seiner Produktionsphase lediglich noch ein "Übergangsfilm",
während dem er bereits an den Vorbereitungen zu seinem Lebenswerk, der
berühmten TV-Adaption von Alfred Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz",
arbeitete. Konflikte mit seinem Produzenten Michael Fengler, dessen Budgetlimitierungen
er (überhaupt erstmals in seiner Karriere) überschritt, ließen
den Film für den "Berserker" zu einem schmerzhaften und umkämpften
Unterfangen werden. Dennoch wirkt Die
Ehe der Maria Braun
zu keinem Zeitpunkt wie ein typisches künstlerisches "Durchsetzungswerk"
eines "unterdrückten" Regisseurs; vielmehr ist er vielleicht
Fassbinders am wenigsten impulsiver und experimentierfreudiger Film. Seine narrative
Form ist stringent und fernab etwa von der komplizierten, zur Empathie mit der
Hauptfigur zwingenden, gezielten Dialogberieselung von Warum
läuft
Herr R. Amok?
(1970), in dem das unsäglich belanglose Gerede von Herrn Raabs Familie
und Freunden letztlich beinahe unausweichlich zu dem Titel gebenden Weg führt,
den Herr Raab wählt. In Die
Ehe der Maria Braun
sind die Dialoge hingegen "geschärft", prägnant und zuweilen
sogar brillante Einzeiler ("Wollen wir noch etwas trinken?", fragt
der Franzose Karl Oswald, Marias Arbeitgeber, in einer Szene. "Nein, ich
will mit Ihnen schlafen", lautet deren ganz selbstverständliche Antwort).
Auch hat Die
Ehe der Maria Braun
auf den ersten Blick nicht diesen offenkundigen, provokativen Reizstoff, wie
er zum Beispiel Fassbinders 1974er-Meisterwerk Angst
essen Seele auf
innewohnte; jene sofort angreifende Gesellschaftskritik, in der sich ganz ersichtlich
auch die eigensten Obsessionen des Regisseurs manifestierten: Die Angst vor
der sozialen Isolation durch seine offen ausgelebte Homosexualität, das
tiefe Klagen über die Unmöglichkeit der Liebe. Nein, Die
Ehe der Maria Braun
wirkt da distanzierter, ist eher kühl reflektierend und etwas weniger an
das "Phänomen Fassbinder" angelegt. Der Film entwickelt zwar
beim näheren Überdenken deutlich Fassbinder-typische Intentionsmuster,
ist aber letztlich doch weit minder radikal persönlich, als viele andere
Werke des Regisseurs. Durch diese gewisse Reduktion persönlicher Elemente
verliert der Film nicht etwa an Reiz, sondern gewinnt im Gegenteil auf einem
Level an Qualität, das ihn auf bestimmte Weise umfassend, ja sogar stellvertretend
werden lässt - vielleicht ist Die
Ehe der Maria Braun
der ultimative Film der Generation "nach Auschwitz".
Die
Anfangsszenen von Die
Ehe der Maria Braun
haben eine beinahe absurde Wirkung: Nach der Einblendung eines Fotonegativs,
das Adolf Hitler zeigt (ein Stilmittel, das am Ende des Films noch erhebliche
Bedeutung gewinnen soll), erlebt der Zuschauer für wenige Momente das Chaos
in einer vom Bombenhagel der Alliierten betroffenen deutschen Stadt. Mitten
zwischen den Trümmern, den Schreien und der Panik machen wir ein Brautpaar
aus, das sich noch am Boden in Deckung liegend eiligst trauen lässt. Nicht
weiter ausgeführt wird die Szene, nach einer Explosion friert die Einstellung
ein, der Vorspann läuft in blutroten Lettern durch das Bild und schon die
nächsten Augenblicke lassen dialektisch den fehlenden Zwischenteil der
Handlung erschließbar werden: Nach kurzer Zeit sehen wir die Frau aus
der Anfangssequenz, wie sie mit Erwerbungen vom Schwarzmarkt zurückkehrt
zu ihrer Mutter und wenig später mit einem Holzschild, auf dem der Name
ihres Mannes, Hermann Braun, und ein Foto abgebildet sind, auf dem Rücken,
am Bahnsteig und in der Stadt auftaucht. Maria Braun ist eine von zahllosen
Frauen, deren Situation sie selbst mit einem prägnanten Satz zu Beginn
zusammenfasst, als sie über den schlechten Verkaufsanteil von Brautkleidern
sagt, dass es einfach zu viele Bräute und keine Bräutigame mehr gibt.
Tagtäglich läuft sie umher mit ihrem Schild, wartend auf ihren Mann,
mit dem sie nur einen Tag ihres Lebens in einer echten Ehe verbracht hat. Gemeinsam
mit ihrer besten Freundin Betti, die ebenfalls ihren Ehemann vermisst, hört
sie fast schon teilnahmslos im Radio die Durchsagen der Namen von Vermissten.
Unwillig, ohne irgendeine Beschäftigung auf Hermann zu warten und letztlich
auch dazu gezwungen, für ihre Mutter und den greisen Großvater Berger
für ein weiteres Einkommen zu sorgen, beginnt sie sich nach einer Arbeit
umzusehen und findet sich schließlich in einem Restaurant ein, in dem
ausnahmslos die alliierten Truppen, vorwiegend Amerikaner, gastieren. Einen
entscheidenden Einschnitt in ihrem Leben gibt es erst, als plötzlich Bettis
Mann Willi zurückkehrt und berichten muss, dass Hermann höchstwahrscheinlich
in einem russischen Gefangenenlager ums Leben gekommen ist. Maria kann diese
Meldung weder wirklich verkraften, noch wahrhaben wollen und bleibt in der festen
Überzeugung, dass ihr Mann heimkehren wird. Jeden Tag beteuert sie, wie
sehr er die Liebe ihres Lebens ist, auch dann, wenn sie in der Bar, in der sie
arbeitet, den farbigen amerikanischen Soldaten Bill kennen lernt, mit dem sie
eine Beziehung beginnt. Bill ist von uneingeschränkter Liebe zu ihr geprägt,
ist großzügig und freundlich, beschenkt sie und bringt ihr Englisch
bei. Um nichts in der Welt aber will Maria, dass Bill den Platz ihres Mannes
einnimmt, als der Amerikaner immer deutlichere Andeutungen dahingehend macht,
dass er Maria ehelichen will. Es kommt zur Eskalation in einer dramatisch stilisierten
Szene, in der Bill und Maria vom heimkehrenden Hermann im Bett überrascht
werden und Maria Bill mehr oder minder vorsätzlich mit einer Flasche erschlägt,
nachdem dieser sich in ein Handgemenge mit Hermann verwickelt hatte. Als Hermann
hierfür vor Gericht die Verantwortung übernimmt, wird er zu einer
langen Haftstrafe verurteilt, während welcher der entscheidende Wandel
in der Charakterzeichnung der Maria-Figur einsetzt: Bemüht darum, ihrem
Mann bei dessen Rückkehr ein annehmbares Zuhause bieten zu können,
setzt sie ihre Intelligenz gleichermaßen wie ihre "weiblichen Waffen"
ein, um bei einem französischen Textilhändler, Karl Oswald, als persönliche
Assistentin und Dolmetscherin für Englisch anzufangen. Natürlich schläft
Maria mit Oswald, natürlich hat sie ihn gänzlich in der Hand, natürlich
spielt sie nur mit ihm, da sie ja nur ihren Mann wirklich lieben kann. Bis in
die Nacht akribisch arbeitend bringt sie in einer Szene ihren Status als "Doppelagentin"
zwischen Schreibtischen und Betten mit einem Satz auf den Punkt: "Ich bin
eine Meisterin der Täuschung - ein Werkzeug des Kapitalismus bei Tag und
bei Nacht eine Agentin der proletarischen Massen. Die Mata Hari des Wirtschaftswunders."
Die
Gestaltung der Figur der Maria ist vielleicht jener Aspekt von Die
Ehe der Maria Braun,
an dem am deutlichsten eine Verschmelzung von offenkundig zu erzählender
Geschichte und einer der möglichen Intentionen Fassbinders deutlich werden:
Maria Braun ist eine Person zwischen Liebe, bizarrem Spiel und vor allem auffressender
Arbeitswut. Arbeitswut, mit der sie die Liebe (zu ihrem Mann) weiterhin ermöglichen
will und die sie durch das Spiel (mit anderen Männern) für sich erhalten
kann. Sie ist eine der Personen, denen die Regierungen von Konrad Adenauer und
Ludwig Erhard ihre herausragenden Statistiken an Arbeits- und Wirtschaftsmarkt
verdanken konnten; Maria kann behaupten, "dass ihre Zeit gerade erst begonnen
habe", wenn der Gefängniswärter bei einem Besuch Marias bei ihrem
Mann standardartig den Satz hervorbringt, dass die Besuchszeit abgelaufen sei.
Angepeitscht von der bedingungslosen Liebe zu Hermann tut sie alles, um ihrem
Ziel, ihm ein angemessenes Heim bei seiner Entlassung bieten zu können,
so nahe wie möglich zu kommen: Sie schläft mit jedem, bei dem es nötig
ist, sie arbeitet mehr, als sie muss. Maria Braun ist das Wirtschaftswunder
"in persona": Berechnend, zielstrebig, fleißig, deutsch. Hierbei
erscheint uns Maria aber nicht als eine abstruse Form von "femme fatale"
und trotz ihres Sarkasmus auch nur selten als zynisch oder gänzlich unsympathisch.
Sie ist vielmehr ein Wesen der tiefen Hoffnung, das die Menschlichkeit ausgerechnet
dafür aufgegeben hat, um genau diese (in vollendeter Form vorzufinden in
der "echten" Eheführung mit ihrem Mann) wiederzuerlangen. Ganz
deutlich wird dies in einigen unscheinbaren Szenen, in denen sie mit ihrer Freundin
Betti eine zerbombte Hausruine aufsucht, um irgendwo so etwas wie eine leicht
verklärte Romantik zu evozieren, während um sie herum der Wiederaufbau
ohne Umwege seine Nägel in das Gebäude hämmert. Das Wirtschaftswunder
bahnt sich selbstverständlich seinen Weg - und Maria Braun ist ebenso ausweglos
ein Teil davon.
Auf
ungemein beeindruckende Weise schafft es Rainer Werner Fassbinder, das deutsche
Nachkriegsklima zu paraphrasieren, ihm in den Charakteren von Die
Ehe der Maria Braun eine
feste Gestalt zu verleihen: Denkt man sich einmal tiefer in die möglichen
Gründe für die sehr spezifische Ausarbeitung der einzelnen Charaktere
ein, fällt schnell auf, dass sie alle etwas "typisch Deutsches",
wirtschaftlicher, wie sozialer, wie politischer Art jener Nachkriegszeit symbolhaft
repräsentieren könnten: So stehen die beiden Liebschaften Marias,
der Amerikaner Bill und der Franzose Oswald gleichermaßen für die
unter Adenauer in höchstem Maße gepflegten Beziehungen zu jenen zwei
Ländern, wie der greise Opa Berger, unfähig, sich noch zu irgendwas
zu äußern, senil und ständig schlafend, als das ultimative Opfer
von "Hindenburg bis Hitler" in Erscheinung tritt. Schwieriger und
auf einer deutlich weniger symbolbezogenen Ebene zu interpretieren ist dabei
die Figur des Hermann Braun: Er ist wortkarg, introvertiert und wie groß
die Schäden, die der Krieg bei ihm angerichtet hat, sind, wird erst im
letzten Viertel des Films wirklich erkenntlich, wenn Hermann aus der Haft entlassen
wird, jedoch vor Maria beinahe panisch nach Kanada flüchtet, weil er meint,
er müsse erst wieder "ein Mensch werden".
"Fassbinder
war die Riefenstahl eines antifaschistischen Regimes", schrieb der amerikanische
Filmkritiker David Perry einmal in einem Essay und bezog sich damit auf die
omnipräsente politische Äußerung in den Werken des Meisters.
Im Gesamtschaffen Fassbinders wird die äußerst linksgerichtete Politisierung
seiner Filme vielleicht nirgends so deutlich, wie in der berühmten Schlusssequenz
von Die
Ehe der Maria Braun.
Genial lässt Fassbinder hier die Charakterentwicklung seiner Figuren kollidieren
mit der Politik, zu deren Visualisierung er sich eines großartigen Kunstgriffes
bedient: Als Hermann aus Kanada nach langer Zeit zurückkehrt, hat Maria
inzwischen ein großes Haus bauen lassen, in dem sie, mittlerweile fast
zerstört durch ihre Arbeit, gänzlich allein lebt. Zum ersten Mal in
der Geschichte scheint hier so etwas wie "Ehe" zustande zu kommen,
scheint sich das zu erfüllen, worauf Maria so manisch hingearbeitet hat.
Aber die Blicke der beiden Partner meiden sich, sie stehen sich in keinem Moment
nahe, denn Marias "Arbeitssex" hat auf einer Ebene, auf der er mit
Liebe zusammenstößt, plötzlich kein Gewicht mehr; sie kann sich
nicht mehr hingeben, ist zum Opfer geworden. Einem vorgeblich "demokratischen
Opfer", das aber tragischer enden soll als Opa Berger, das Opfer des Faschismus.
Während im Hintergrund und dennoch ganz deutlich der berühmte Fernsehkommentar
zum Finale der Fußballweltmeisterschaft 1954 zwischen Deutschland und
Ungarn läuft, vollzieht sich im Sekundentakt das Schicksal der Maria Braun,
als zwei Mitarbeiter ihres letzte Nacht verstorbenen Arbeitgebers Karl Oswald
in ihr Haus kommen, um dessen Testament zu verlesen, aus welchem hervorgeht,
dass Oswald ohne Marias Mitwissen ein Treffen mit Hermann im Gefängnis
hatte, bei dem beide vereinbarten, dass Oswald bis zu seinem Tod frei über
Maria "verfügen" dürfe, wenn er dafür sowohl Hermann
als auch Maria zu seinen Erben mache. Maria Braun ist betrogen von der Welt
- das Wirtschaftswunder hat seinen Sinn verloren, da ihr Mann ihm verfallen
ist: Als bitterste Konsequenz daraus lässt sie in der Küche das Gas
laufen und zündet sich eine Zigarette an. Das Haus geht in einer gewaltigen
Explosion in die Luft, während der Kommentator im Fernsehen ob des Sieges
der deutschen Mannschaft seine ganze Freude herausschreit. Ein euphorisches
Bejubeln der deutschen "Wiederauferstehung", das auch dann noch anhält,
wenn Fassbinder im Abspann in einem Akt tiefster Enttäuschung sämtliche
Bundeskanzler der BRD (mit deutlicher Ausnahme von Willy Brandt) bis 1979 in
derselben Art ins Bild einblendet, wie ganz zu Beginn Adolf Hitler. Und irgendwie
bekommt es eine ungeheuer erschreckende und zugleich bitter ironische Bedeutung,
wenn die Kamera den toten Körper von Maria Braun fokussiert, und der Kommentator
aus Leibeskräften schreit: "Deutschland ist Weltmeister!"
Janis
El-Bira
Diese
Kritik ist zuerst erschienen bei:
Zu
diesem Film gibt’s im archiv der
filmzentrale mehrere Texte
Die
Ehe der Maria Braun
(Die
Ehe der Maria Braun, 1979)
Regie:
Rainer Werner Fassbinder
Premiere:
20. Februar 1979 (Deutschland)
Drehbuch:
Rainer Werner Fassbinder, Pea Fröhlich, Peter Märthesheimer &
Kurt Raab
Dt.
Start: 23. März 1979
FSK:
ab 12
Land:
Deutschland
Länge:
115 min
Darsteller:
Hanna
Schygulla (Maria Braun), Klaus Löwitsch (Hermann Braun), Ivan Desny (Karl
Oswald), Gisela Uhlen (Mutter), Elisabeth Trissenaar (Betti Klenze), Gottfried
John (Willi Klenze), Hark Bohm (Senkenberg), George Byrd (Bill), Claus Holm
(Doktor), Günter Lamprecht (Hans Wetzel), Anton Schiersner (Großvater
Berger), Isolde Barth (Vevi)
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